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SUMMARY:Philosophische-Reihe: Lebenskrise und Philosophie - Die Phänomenologie von Edmund Husserl
DESCRIPTION:Professor Dr. Heiner F. Klemme\, Universität Halle \nEdmund Husserl (1859 – 1938) ist der Begründer der modernen Phänomenologie und einer der einflussreichsten\ndeutschsprachigen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Er stammt aus einer angesehenen jüdischen Familie in Mähren\, konvertiert aber aus tiefer Überzeugung zum Luthertum. Nach Professuren in Halle\, Göttingen und Freiburg wird ihm 1935 von den Nationalsozialisten die Lehrbefugnis entzogen.\nHusserl hinterlässt ein umfassendes Werk\, das bis heute nicht vollkommen erschlossen ist. Im Zentrum des Vortrags steht seine Spätphilosophie\, die er 1936 veröffentlicht. Er ist davon überzeugt\, dass die als „transzendentale Phänomenologie“ verstandene Philosophie die „radikale Lebenskrise des europäischen Menschentums“ zu überwinden vermag\, indem sie den ursprünglichen Sinn des Rationalismus enthüllt. Husserl fordert uns auf\, uns den „Fragen nach Sinn und Sinnlosigkeit dieses ganzen menschlichen Daseins“ zu stellen.
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SUMMARY:Vortragsreihe Geschichte: China - Reich der Mitte
DESCRIPTION:Referent: Herr Professor Dr. Cord Eberspächer \nWer das China von heute verstehen will\, muss auf Chinas Geschichte zurückblicken. Das moderne China\, das über viele schmerzhafte Umwälzungen zu dem Land – ob Republik oder Volksrepublik – geworden ist\, mit dem wir es heute zu tun haben\, ist aber nicht denkbar ohne das Kaiserreich\, das in der Revolution 1911 sein Ende fand. Das China des 20. und 21. Jahrhunderts kann nicht verleugnen\, dass es auf den Voraussetzungen geschaffen wurde\, die in den Jahrhunderten zuvor entstanden sind. Die Ming standen für eine Renaissance des chinesischen Reichs und sorgten für Stabilität nach der Mongolenherrschaft. Sie schufen und reaktivierten die Institutionen\, auf denen das Kaiserreich ruhte und blickten mit den Expeditionen unter Zheng He weit über den eigenen Tellerrand hinaus. Die Qing wiederum sind wohl eine der faszinierendsten Dynastien der chinesischen Geschichte. Sie brachten erst das China der Ming unter ihre Herrschaft\, expandierten im 18. Jahrhundert nach Zentralasien und schufen damit das Imperium\, das bis heute den Bezugsrahmen für das chinesische Staatsgebiet bildet. Dabei waren die Qing bemerkenswert flexibel\, in Austausch und Konfrontation mit Europa suchte China nach der richtigen Balance zwischen Lernprozess und Abgrenzung. Vor den Katastrophen des 19. Jahrhunderts war China eine Weltmacht\, die Europa gehörigen Respekt einflösste\, so wusste schon der Zedler\, das erste deutsche Universallexikon\, dass man es im Osten mit einem Reich von einer „ganz entsetzlichen Größe“ zu tun hatte. \nDas Porträt des Kangxi-Kaisers ist in den 1690er Jahren entstanden und zeigt den Herrscher als Gelehrten inmitten von Büchern. Kangxi regierte China über 60 Jahre\, er etablierte die Herrschaft der Qing über ganz China und begann\, über die Grenzen des Reiches der Ming hinaus zu expandieren. Er war aufgeschlossen für den Wissensaustausch mit Europa und ließ die erste Geographie Chinas nach den neuesten Methoden der Zeit erstellen. Als der Papst den Jesuiten am chinesischen Kaiserhof die Rücksicht auf chinesische Riten 1715 untersagte\, verbot Kangxi sämtliche christlichen Missionen in seinem Reich.
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SUMMARY:Kammerkonzert-Reihe: Ensemble Tre Colori
DESCRIPTION:Tanz und Tafel \nMit schwingendem Tanzbein servieren die Musikerinnen des Ensembles Tre Colori – Elisabeth Wieland\, Oboe\, Carelys Carreras Camporredondo\, Klarinette und Arlette Probst\, Fagott – in diesem Konzert musikalische Köstlichkeiten und Schmankerln rund um das Thema Tanz und Tafel. Auf dem Programm stehen die „Kaffeekantate“ von Johann Sebastian Bach\, die „Kleine Konditorei“ („Petite Pâtisserie“) von Jacques Leclair sowie die „Living Room Music“ von John Cage genauso wie „Kubanische Tänze“ von Ignacio Cervantes und Tangos von Astor Piazzolla. Tanz und Tafel – garantiert ein Ohrenschmaus!
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SUMMARY:Vorstandsitzung Freunde
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SUMMARY:Apollo und Amadeus
DESCRIPTION:Brentano Orchester Frankfurt\nKarin Hendel (Leitung)\nNami Ejiri (Klavier) \nMit einem außergewöhnlichen und beziehungsreichen Programm stellen sich die Pianistin Nami Ejiri\, das Brentano Orchester Frankfurt und die Dirigentin Karin Hendel vor. Zum Thema haben sie sich Apollo\, den Gott des Lichts\, der Reinheit und der Künste auserkoren.\nImmer wieder haben sich Musikschaffende mit dieser Figur auseinandergesetzt\, so auch der gerade einmal 11-jährige Wolfgang Amadeus Mozart in seinem Singspiel Apollo und Hyazinth. Der Musik des Salzburger Wunderkindes gegenübergestellt werden zwei musikalische Widmungen an die mythologische Gottheit\, die eine vom Russen Igor Strawinsky und die andere vom Briten Benjamin Britten.\nAls Solistin konnte die japanische Pianistin Nami Ejiri gewonnen werden\, die 1998 nach Deutschland übersiedelte\, um ihre Ausbildung bei dem legendären Klavierpädagogen Lev Natochenny in Frankfurt am Main zu vollenden. In der Mainmetropole wirkt Ejiri inzwischen selbst als Hochschuldozentin. Zahlreiche internationale Wettbewerbspreise öffneten ihr die Türen für eine weltweite Konzerttätigkeit einschließlich solistischer Auftritte mit großen Orchestern in Warschau\, Tokyo\, Mexiko City\, Lissabon u.v.a.\nDie Dirigentin Karin Hendel wirkte viele Jahre als Geigerin im hr-Sinfonieorchester\, bevor sie sich ganz der Orchesterleitung widmete. Sie arbeitete u.a. mit der „Filarmonia Brașov“\, dem „Sinfonieorchester Pazardjik“\, der „Berlin Sinfonietta“\, dem „St. Petersburg Symphony Orchestra“ und dem „Kuopio Kaupunginorkesteri“ sowie der „Helsinki Sinfonietta“ in Finnland zusammen. \nDas Brentano-Ensemble Frankfurt besteht seit dem Jahr 2011. Streicher des hr-Sinfonieorchesters bilden den Kern des Ensembles\, welches sich auf groß besetzte Streicherkammermusik (Quintett bis Oktett) spezialisiert hat.\nDas Ensemble hat sich mittlerweile ein umfangreiches Repertoire dieser Werke erarbeitet und wird für einige Projekte durch Bläser ergänzt. So entstehen interessante und spannende Programme\, die sowohl dem Publikum als auch den Musikern immer wieder neue musikalische Erlebnisse bieten. \nProgramm \nWolfgang A. Mozart: Introduktion zu Apollo und Hyazinth KV 38\nIgor Strawinsky: Apollo Musagète\nWolfgang A. Mozart: Klavierkonzert Nr. 14 Es-Dur KV 449\nBenjamin Britten: Young Apollo op. 16
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