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Gefühle und Gefühlsbildung in der Stoa
23. Februar 2024 // 19:30
Für die Stoiker stellt die Kultivierung und Formung der eigenen Gefühlswelt eine unentbehrliche Fähigkeit dar. Übertriebene Ängste, Begierden und Sorgen sind in ihren Augen die Hauptursache für menschliches Leid. Autoren wie Seneca, Epiktet und Marc Aurel sehen die Aufgabe der Philosophie daher vor allem in der Therapie menschlicher Leidenschaften. Ihr Ziel ist der Vollzug geistiger Übungen, die uns bei der Bewältigung von Verlusten und Widrigkeiten des Lebens helfen sollen.
Referentin: Dr. Nadine Mooren,
Universität Münster